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Newsticker

Informationen zu unserem Eine-Welt-Projekt

 

 Einladung zum Informationsabend Schülerreise Nepal im April 2017

Einladung zum Vortrag und Gesprächsrunde mit Phuntsok

Montag, 21.11.2016 um 15:00 Uhr (OS 02)

 

 

 

Warmwasser für die Lophelling-Schule

Waschen, Duschen und Zähne putzen mit kaltem Wasser auf über 3.000 m. Das war in den letzten Jahren Alltag an der Lophelling-Schule.

Ab und zu wurde mit viel Aufwand in großen Töpfen auf dem Holzherd in der Küche Wasser erhitzt. Seit dem Herbst 2015 hat sich die Situation deutlich verbessert. Die Studenten der Technischen Universität München Lukas Geß (ehemaliger Schüler des Gymnasiums Geretsried) und Benedikt Schmölz  installierten eine Warmwasseranlage auf dem Dach der Lophelling-Schule.

Die Materialkosten für den thermischen Kollektor und die restlichen Komponenten der Anlage wurden mit unseren Spendengeldern finanziert. Die angefallenen Reisekosten wurden von der Universität gedeckt. Die Anlage wurde vor Ort gekauft und in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Handwerkern und Angestellten der Schule aufgebaut, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Die Warmwasseranlage wurde nach der Winterpause von den Lehrkräften wieder erfolgreich in Betrieb genommen.              

 

Besuch aus Nepal

Phuntsok und Tsering, unsere beiden Ansprechpartner aus Nepal, waren am Mittwoch (21.10.15) zu Gast an unserer Schule. Herr Deger lud die beiden zu Kaffee und Tee in sein Büro ein, um sich über die aktuelle Situation in Nepal informieren zu lassen. Zum Glück konnte Phuntsok berichten, dass beim Erdbeben sowohl an der Lophelling Schule als auch am Rangeen Home niemand ums Leben gekommen sei. Allerdings sind erhebliche Schäden an den Gebäuden (Rangeen Home und in Lamjung) entstanden, sodass provisorische Klassenräume und Wohnraum (Zelte) geschaffen werden mussten.

Wie vielfältig die Schäden und die Not vor Ort immer noch sind, zeigten die beiden am Nachmittag bei einer Präsentation mit aktuellem Bild- und Videomaterial Schülern, Eltern und Lehrern. Zudem gaben sie einen Einblick in ihre tägliche Arbeit vor Ort und zeigten, wo und wie die Spendengelder und -material eingesetzt werden.

 

Nach dem interessanten und sehr eindringlichen Vortrag beantworteten Phuntsok und Tsering geduldig Fragen und bedankten sich abschließend ganz herzlich für das aufrichtige Interesse an ihrer Arbeit und große Spendenaufkommen an unserer Schule. Beim anschließend gemütlichen Abendessen, zu dem auch ehemalige Schüler kamen, die im April 2014 im Rahmen unserer Schulpartnerschaft Nepal besucht hatten, wurden die beiden mit den besten Wünschen verabschiedet.

 

 

Für die Erdbebenopfer in Nepal

... haben wir erneut fleißig gesammelt: Bei unserer zweiten Spendenaktion gingen knapp über 3.700 € ein.

Herzlichen Dank für eure großzügige Unterstützung!

Euer gespendetes Geld wird für betroffene Familien in abgelegenen Regionen benutzt und zur Unterstützung des Rangeen Homes, das von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen ist. Das Rangeen Home ist ein Kinderheim in Pokhara, das von der Nepal-Initiative Schongau ins Leben gerufen wurde, und die Heimat für viele sehr arme Kinder aus dem Manangtal in der Annapurna - Region darstellt.
 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kollegen,
vor etwa 6 Wochen wurde Nepal von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Tausende sind bei dem Beben und den vielen Nachbeben tödlich verunglückt. Schreckliche Bilder haben sich in unsere Köpfe eingeprägt. In vielen betroffenen Gebieten wurde mit wichtiger Erstversorgung geholfen. Unzählige Menschen leben aber immer noch unter freiem Himmel oder in Zelten. Sie benötigen dringend Grundnahrungsmittel, Medikamente, Strom und sauberes Trinkwasser. Ohne Hilfe ist ein Wiederaufbau kaum denkbar. Da wir als Schulfamilie langfristig und damit auch nachhaltig die betroffene Bevölkerung in Nepal unterstützen möchten, starten wir eine zweite Spendenaktion.

Vielleicht schaffen wir eine ähnliche erfreuliche Spendensumme wie bei der ersten Spendenaktion!
Wer eine größere Summe spenden möchte und eine Spendenquittung benötigt, dem empfehlen wir das Konto der Nepal-Initiative Schongau e.V. Das ist der Hilfsverein, mit dem unsere Schule kooperiert.

Nepal-Initiative Schongau:

IBAN DE48734514500005295720, BIC BYLADEM1SOG,

Stichwort „Erdbebenhilfe“, bitte Adresse für Spendenquittung angeben.


 

 

Spendenkonto der Nepal-Initiative Schongau e.V.

Kreissparkasse Schongau

IBAN:   DE48 7345 1450 0005 2957 20

BIC:   BYLADEM1SOG

Verwendungszweck: Erdbebenhilfe

 

Unter Angabe Ihrer Adresse, erhalten Sie eine Spendenquittung!




Volle Eimer für Nepal
Es klappert, klimpert und raschelt: Vor dem Eingang des Gymnasiums Geretsried wird am Mittwoch noch vor dem Unterricht eimerweise Geld gesammelt. Schulleiter Dr. Hermann Deger, Dr. Michael Pauli, Vorsitzender des Elternbeirates und Fördervereins, Lehrer und Schüler stehen an den Eingängen und nehmen die Spendengelder der Schüler für die Erdbebenopfer in Nepal entgegen.

Das Gymnasium ist emotional eng verbunden mit dem Land: seit mehreren Jahren unterstützt es seine Partnerschule im hochgelegenen Manangtal und war auch schon mit mehreren Schüler- und Lehrergruppen vor Ort. Die Schulfamilie ist erleichtert, denn die Lophelling-School ist verschont geblieben. Aber in vielen Bereichen des Landes ist die Situation verheerend, es gibt Tausende, die nun dringend Hilfe benötigen. Aus der engen Verbundenheit mit dem Land erklärt sich die beachtliche Summe von über 3000 Euro, auf die Schulleiter Dr. Deger stolz ist und bereits weitere Pläne hat: „Wir werden in zwei oder drei Wochen nochmal sammeln, um nachhaltig unterstützen zu können!“
Die Spendengelder werden von der Nepal-Initiative Schongau für die medizinische Erstversorgung und den anschließenden Wiederaufbau in stark geschädigten Regionen eingesetzt.

Dhanyabaad - Vielen herzlichen Dank!

 

 

 

 

Gelebte Schulpartnerschaft

In diesem Schuljahr war es endlich wieder so weit: Eine Schülergruppe machte sich zum zweiten Mal auf den Weg, die 3000 Höhenmeter hinauf ins Manang-Tal zu überwinden und unsere Partnerschule zu besuchen. Von unvergesslichen Eindrücken berichtet einer der Teilnehmer im nachfolgenden Erfahrungsbericht und immer wieder auf Vorträgen.

Zeitungsartikel zum Schülervortrag in Schongau (Dez 2014)

Dass unsere Schulpartnerschaft lebendig ist, wurde aber nicht nur an der Reise sichtbar, sondern auch an allen Aktionen, die von den unterschiedlichsten Gruppen hier am Gymnasium durchgeführt wurden: So gilt unser herzlicher Dank zum einen den Religionsgruppen 7bf und 6ae von Herrn Neumeier sowie der Religionsgruppe 10ae von Frau Quien für die ideenreichen Verkaufsaktionen, zum anderen unseren Kolleginnen Frau Söller, Frau Schwarz und Frau Arnold für die Durchführung einer „Stillen Auktion“ im Lehrerzimmer.  Darüber hinaus möchten wir uns bei allen Eltern, Schülern/innen und Lehrern/innen bedanken, die durch ihre Lego-Spenden dazu beigetragen haben, dass die Lophelling-Kinder nun eine neue Freizeitbeschäftigung haben.  

 

    

 

 

Namaste!

Mit diesem nepalesischen "Willkommen" - die Handflächen in Brusthöhe aneinander gelegt, den Kopf leicht geneigt - begrüßt man sich im Land unseres neuen sozialen Projektes (seit 2008/09). 
Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Weit über die Hälfte der 28 Millionen Menschen lebt unter der Armutsgrenze. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei ca. 150 €. Der Lebensstandard hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nur in den wenigen Städten verbessert, in denen lediglich 13% der Bevölkerung leben. Auf dem Land und in den schwer zugänglichen Regionen ist alles beim alten geblieben. Aber nicht nur die finanzielle Not steht im Vordergrund, das größte Problem stellt die mit über 70% höchste Analphabetenrate in ganz Asien dar. Eine gute Ausbildung ist die beste Voraussetzung für eine bessere Zukunft. Selbst die ärmste Bauernfamilie im Himalaya weiß das inzwischen. So würden die Eltern ihre letzten Ersparnisse opfern, um die Kinder zur Schule schicken zu können. Oft ist aber auch dies unerschwinglich.
Gerade die Menschen im Manang-Tal leben unter extrem schwierigen Bedingungen. Das Tal liegt auf des Nordflanke der 8000m hohen Annapurna-Kette. Der größte Teil des Monsunregens wird durch die Bergkette abgefangen, so dass die landwirtschaftliche Nutzung des kargen Gebietes sehr beeinträchtigt ist. In diesem durchschnittlich 3000m hoch gelegenen Tal leben ca. 300 Menschen, unter anderem auch sehr viele Exiltibeter.
Dank der Arbeit der Nepal-Initiative Schongau kann wenigsten einigen Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht werden. Ein Stück oberhalb von Manang befindet sich die durch die Nepal-Initiative vor elf Jahren gegründete Lophel Ling Schule. Lophel Ling bedeutet "Insel des erwachenden Geistes". Der Name wurde vom Dalai Lama persönlich ausgewählt und könnte nicht besser getroffen sein.
Die Schule ist für derzeit 80 vorwiegend tibetische Flüchtlingskinder aber auch für die einheimischen Manangi-Kinder eine Insel, auf der sie lernen und leben können, wo sie ein Dach über dem Kopf haben, Kleidung und etwas zu Essen bekommen.
 

 
Dafür müssen die 36 Buben und 44 Mädchen zwischen 4 und 12 Jahren in Kauf nehmen, von ihren Familien über Wochen getrennt zu sein, da die Wege in ihre Heimatdörfer für den täglichen Marsch viel zu lang sind. Alle vier Wochen sind drei Tage zusammenhängend frei, in denen sich viele Kinder auf den beschwerlichen Weg nach Hause machen. Einigen reichen aber auch diese drei Tage nicht. Sie bleiben in der Internatsschule und sehen ihre Familien erst im Winter wieder, wenn die Schule wegen der Kälte mehrere Monate geschlossen ist.
Der gute Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen ist ein wichtiges Anliegen. Die Schüler werden in der Lophel Ling School unter anderem in Tibetisch, Nepali, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften unterrichtet. Nach Beendigung der Grundschule besuchen fast alle Kinder die High Schools in Pokhara oder Kathmandu. Die Nepal-Initiative finanziert über Spenden aus Deutschland die Lehrergehälter, das Schulmaterial, die Verpflegung und Kleider der Kinder sowie den Unterhalt der gesamten Anlage.
Ein weiteres großes Problem stellt die in abgelegenen Regionen so gut wie gar nicht vorhandene medizinische Versorgung der Menschen dar. Auch auf diesem Gebiet ist die Nepal-Initiative im Manang-Tal hilfreich tätig. So konnte eine Krankenstation mit Apotheke aufgebaut werden und es wird dafür Sorge getragen, dass die Bevölkerung im Manang-Tal von tibetischen und deutschen Ärzten ausreichend versorgt wird. Darüber hinaus erstreckt sich die Hilfe ganz besonders auf behinderte Kinder und Jugendliche, die in diesen Gebirgsregionen oft unter schlimmsten Bedingungen dahinvegetieren.
Der Nepal-Initiative ist es bei ihrer Arbeit wichtig, einem allgemeinen sozialen Anspruch für die Menschen im Manang-Tal gerecht zu werden. Soweit technische Hilfe geleistet wird, soll sie nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dies gilt für den Schulhausbau ebenso wie für Solaranlagen und eine aufwändige Wasserversorgung, die verwirklicht werden konnte. Soweit Hilfe für Kinder geleistet wird, soll diese sowohl den Exiltibetern als auch den heimischen Manangis zugute kommen. Dasselbe gilt für alte und behinderte Menschen.
Dies alles ist nur mit umfassender Unterstützung aus Deutschland möglich. Daher haben sich Schüler, Lehrer und Eltern unseres Gymnasiums dafür entschieden, den Menschen und vor allem den Kindern im Manang-Tal in Nepal zu helfen. Diese Hilfe wird vorrangig durch die finanzielle Unterstützung der Nepal-Initiative verwirklicht werden.
Über die finanzielle Seite hinaus werden wir auch versuchen einen persönlichen Kontakt zu den Schülern der Lophel Ling Schule aufzubauen, was aufgrund der Entfernung und Unzugänglichkeit des Manang-Tals sicherlich etwas schwierig erscheint, doch wir haben es bereits drei Mal  geschafft unsere Partnerschule persönlich zu besuchen! 
 
Dhanyabaad, ihre Nepal - Gruppe
 
 

 

 

 

 

Austausch 2014 


Bilder der Reisegruppe aus Nepal

 Vielen Dank für eure zahlreichen Spenden sagt die Schulfamilie der Lophelling Boarding School: Brief aus Manang