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Newsticker

Ringveranstaltung Naturwissenschaften

Das Gymnasium Geretsried führt nun schon seit dem Schuljahr 2012/13 in Zusammenarbeit mit den Gymnasien in Icking und Kloster Schäftlarn ein schulübergreifendes Programm zur Förderung naturwissenschaftlich überdurchschnittlich interessierter und begabter Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 - 12 durch. Wir möchten damit Interessen und Begabungen der einzelnen Schüler in den Fächern Biologie, Chemie und Physik unterstützen und fördern, Einblicke in die Welt von Forschung und Wissenschaft geben und Gelegenheiten schaffen sich frühzeitig über den weiteren Bildungsweg bzw. Berufswünsche Gedanken zu machen.



Interessierte Schülerinnen und Schüler wenden sich bitte an Frau Günther oder Frau Dietzel (für Chemie und Biologie) und Herr Dr. Krämer (für Physik).

Ausführlichere Informationen zum Konzept, der Zielgruppe und dem Bewerbungsmodus gibt es hier als Download:  Ringveranstaltung_Info

 

Physik für Flüchtlinge

„Physik für Flüchtlinge“ ist ein Projekt der Deutschen physikalischen Gesellschaft. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen in ganz Deutschland Physik spielerisch und anhand einfacher Experimentier-Aufgaben näherzubringen. Das physikalisch-spielerische Experimentieren soll den Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen eine Ablenkung vom Alltag bieten und ihnen signalisieren, dass sie in Deutschland willkommen sind.

Da in der Flüchtlingsunterkunft in der Nähe des Gymnasiums Familien mit Kindern untergebracht sind, entstand die Idee als Schule am Projekt Physik für Flüchtlinge teilzunehmen.

Dazu wurden zunächst die Materialien der DPG bestellt. Anschließend beschäftigten und experimentierten insgesamt über 20 Schülerinnen und Schüler der Wahlkurse „Ringveranstaltung Naturwissenschaften“ von Herrn Dr. Krämer und des MINT-Plus-Kurses von Herrn Forstner mit den Materialien. Am 25. April war es dann soweit: 13 Kinder aus Flüchtlingseinrichtungen kamen ans Gymnasium und wurden dort von den Schülerinnen und Schülern der Schule herzlich begrüßt. Anschließend demonstrierten die Schüler den Flüchtlingskindern die Versuche aus den Bereichen Optik und Elektrik, wobei diese ausgiebig Gelegenheit hatten selbst zu experimentieren. Der spielerische Umgang und ein zwangloses Miteinander standen dabei im Vordergrund.

Der Nachmittag bereitete allen Beteiligte sehr viel Freude, so dass beschlossen wurde diese Treffen nun monatlich stattfinden zu lassen. Es ist geplant, das Projekt im nächsten Schuljahr fortzusetzen.

Vielen Dank an alle engagierte Schülerinnen und Schüler, ihr habt das toll gemacht!

Herr Dr. Krämer und Herr Forstner

 

Schuljahr 2017 / 18

Geplante Veranstaltungen


13. Juni: Berufserkundung Medizin am Klinikum Großhadern

19. Juni: INOLA-Regionalkonferenz in Penzberg

 3. Juli: Besuch des Schneefernerhauses auf der Zugspitze

17. Juli: Teilnahme an der Engagierten-Exkursion

17. Juli: Diskussion mit Prof. Dr. Häntsch, LMU


 

Überblick über vergangene Veranstaltungen

Oktober 2017: Besichtigung Radom Raisting und Vortrag Kommunikationstechnik

Im Oktober fuhr eine große Gruppe Schüler zu dem Industriedenkmal Radom in Raisting. Vorab hörten wir einen dazu passenden und sehr interessanten Vortrag zur Kommunikationstechnik von Herrn Dr. Köthmann (Mitglied im Förderverein Radom Raisting). Das Radom war die erste Satellitenfunkstelle in Deutschland und revolutionierte die globale Kommunikation auf allen Ebenen. Sie ist Motor der Globalisierung gewesen und aus physikalisch-technischer Sicht ein Meilenstein der Wissenschaft.

November: Besuch der Münchner Wissenschaftstage

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten wir die Münchner Wissenschaftstage. Am 27.11. hörten wir nach einer Führung über die Marktstände der Wissenschaft unter dem Motto: "Technische Innovationen (Bionik, Virtual Realitiy, Digitalisierung, ...) im Einsatz" einen Vortrag von Prof. Holzapfel (Lehrstuhl für Flugsystemdynamik, TUM) über Drohnen und wie diese unseren Alltag verändern. Am 28.11. besuchten wir den Vortrag: "Wohlstand auf Kosten der Entwicklungsländer - Ein unausweichliches Dilemma?".

Januar 2018: Fachvorträge "Denken und Gehirn: Kann man Denken lernen?"

 Am 24.01.2018. fanden in Icking Fachvorträge von Prof. Dr. Albrecht von Müller und Dr. Michael Öllinger zum Thema „Denken und Gehirn – kann man denken lernen?“ statt. Professor Albrecht von Müller ist Philosoph, Gründer und Direktor des Paramenides Centers of the Art of Thinking. Er lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität und arbeitet interdisziplinär an Fragen zum Thema Denken und Lernen. Dr. Michael Öllinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Parmenides Stiftung, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Allgemeine und experimentelle Psychologie, Stammdozent am Institut für Therapieforschung und betreibt eine Psychoterapeutische Praxis in München (Bericht von Nina Goos).

Januar: Vorlesung Energiespeicher

Ende Januar besuchten einige Schülerinnen und Schüler die Vorlesung für Bachelor Studenten der Technischen Universität München über Energiespeicher (Batterien und Wasserstoff) von Herrn Baur (Mathematik- und Physiklehrer am GymGer) und Dr. Schönleber am Lehrstuhl Erneuerbare Energiesysteme der TUM (Bericht von Julia Rodrian).

Februar: Besichtigung Teilchenbeschleuniger und TUM Science Labs

Am 27. Februar machten wir uns auf zum Forschungscampus Garching. Zunächst besichtigten wir den Tandem-van-de-Graaff-Beschleuniger im Maier-Leibnitz-Laboratorium. Geladene Atome (Ionen) werden in dem elektrostatischen Linearbeschleuniger mit bis zu 14 Millionen Volt Gleichspannung beschleunigt. Wasserstoffatome können auf diese Weise auf 25 % und Goldatome auf 5 % der Lichtgeschwindigkeit gebracht werden. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Aktivitäten des Beschleunigerlabors stehen neben der Kernphysik die interdisziplinäre Forschung auf den Gebieten der Materialanalyse, der ultraempfindlichen Spurenanalyse, der Medizin und des Strahlenschutzes. Nach einer Stärkung im Mathematikgebäude und der ausgiebigen Erprobung der dortigen „Parabelrutschen“ besuchten wir die Science-Labs der TUM, deren experimentelle Aufbauten sonst für physikalische Praktika für Studierende genutzt werden. Dort führten die Schüler Experimente zu Magnetismus, Interferenz und Optik durch.

März: Vortrag Gravitationswellen und schwarze Löcher

 Die Vorträge von Herrn Dr. Müller (Exzellenzcluster Universe der TUM) sind mittlerweile eine feste Institution der Ringveranstaltung. So machten wir uns auch dieses Jahr im März wieder auf nach Schäftlarn, um den hochinteressanten und aktuellen Vortrag „Gravitationswellen und schwarze Löcher“ zu hören. Außer Hintergrundinformationen stellte uns Herr Dr. Müller die sensationellen Messdaten vor, mit denen die von Albert Einstein postulierten Gravitationswellen am 14.09.2015 erstmals experimentell nachgewiesen wurden, wofür 2017 der Physik Nobelpreis vergeben wurde.

 April: 1. Ickinger Egg-Race: Mausefallenauto

 Dieses Schuljahr fand das erste sogenannte „Egg-Race“ der Ringveranstaltung statt. Dabei bekamen die Schüler die Aufgabe ein "Mausefallenauto" zu bauen, also ein Auto, dessen Antrieb aus einer Mausefalle besteht. Der eigentliche „Wettbewerb“ wurde dann am 18. April in Icking durchgeführt. Die Autos wurden nach den Kriterien Design, Geschwindigkeit und maximal gefahrene Strecke bewertet, wobei der Spaß im Vordergrund stand. Das Siegerauto fuhr über 25 Meter weit, viele hatten gute, kreative Ideen. Der Wettbewerb bei der maximalen Geschwindigkeit war eine Wimpernschlagentscheidung und beim Design platzierte sich Sabrina Lorenz, Schülerin der Q11, ganz vorne mit einer Mausefallen - Eisenbahn Lok.

April bis Juli: Physik für Flüchtlinge

Siehe Artikel weiter oben

Juni: Genetik-Praktikum an der LMU

In dem Eintages-Praktikum wurden drei aufeinander aufbauende Versuche durchgeführt: 
1) Ein Einführungsversuch zur korrekten Bedienung von Mikroliterpipetten
2) Die Extraktion von menschlicher DNA aus Mundschleimhautzellen der Schülerinnen und Schüler (DNA-Isolation)
3) Eine PCR-Amplifikation eines variablen DNA-Bereichs aus dem Genom mit anschließender Gelelektrophorese der PCR-Amplifikate und Auswertung (Genetischer Fingerabdruck)


Rückblick auf vergangene Schuljahre

Im Schuljahr 2016 / 17 fanden viele hochkarätige Veranstaltungen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen statt (siehe Jahresbericht und Chronik). Außerdem gibt es von folgenden Veranstaltungen Schülerberichte:

  

                

 
Im Schuljahr 2015/16 fanden mehr als zehn Veranstaltungen statt. Eine Übersicht finden Sie in der Chronik, eine ausführliche Beschreibung im Jahresbericht.

Außerdem gibt es zu drei Veranstaltungen einen Schülerbericht: Apoptose und Wahrnehmung, Besuch der WGV Quarzbichl und  Praktikum Genetik macht Schule an der LMU.

Zur Veranstaltung „Inola“ im Landratsamt Bad Tölz (Umsetzung der Energiewende im Landkreis) finden sie hier einen Zeitungsartikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/bad-toelz-wolfratshausen-energiewende-1.2974226 .

 

 

Auch von den früheren Schuljahren gibt es die Jahresberichte und verschiedene Schülerberichte zum Nachlesen: Jahresbericht 2014-15

Schülerbericht Besichtigung Radom Raisting, Nano-Praktikum und zum Symposium Genet(h)ik.

 

Jahresbericht 2013-14

 

Jahresbericht 2012-13

Schülerbericht Praktikum Silicone